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Erhöhung grundstücksbezogener Abgaben bedroht Altersvorsorge
Je älter die Menschen in Deutschland sind, desto häufiger leben sie in den eigenen vier Wänden, allerdings bei deutlich geringerem verfügbaren Einkommen. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland hin. „Wenn grundstücksbezogene Steuern und Abgaben erhöht werden, trifft es die älteren Eigentümer besonders hart“, warnte Rolf Kornemann, Präsident von Haus & Grund Deutschland. In der jüngsten Zeit sei insbesondere die Grundsteuer in vielen Gemeinden erheblich angehoben worden, in der Spitze um bis zu 30 Prozent.
Aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes gehe hervor, dass 56 Prozent der Haushalte mit Mitgliedern in der Altersgruppe 65 bis 70 Jahre in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus wohnen. Der Bundesdurchschnitt liege bei 43 Prozent. Die 65- bis 70-Jährigen verfügten aber nur über 59 Prozent des Einkommens der Haushalte mit Mitgliedern in der Altersgruppe 35 bis 45 Jahre, in der die Eigentumsbildung in der Regel erfolge. „Diese Zahlen sind ein Warnsignal für die Politik. Weitere Belastungen durch steigende Grundsteuern, Müll-, Wasser- und Abwassergebühren können insbesondere die älteren Eigentümer kaum mehr tragen“, sagte Kornemann. |